Max Schwimmer


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Max Schwimmer

Max Schwimmer - mein Großonkel - der Maler

Verwandschaftliche Beziehung zu Max Schwimmer


Amalie Elisabeth Martha Schwappach (links), geborene Schwimmer, ist die Großmutter mütterlicherseits des Autors dieser Seiten. Sie ist die Schwester von Max Schwimmer, der als Maler und Grafiker in der früheren DDR recht bekannt war.

Max Schwimmer und seine Geschwister:
Am 9. Dezember 1895 wird Robert Richard Max Schwimmer als erster Sohn des Buchbinders Carl Theodor Richard Schwimmer und dessen zweiter Ehefrau Amalie Elisabeth, geborene Böhme, in Leipzig-Lindenau geboren. Es folgen die Geschwister Amalie Elisabeth Martha Schwimmer (1896-1975 , meine Großmutter), Franz Ehregott Walter (1897-1918) und Clarissa Elisabeth Johanna. (1900-?)


Das Familienbuch von Max Schwimmer

Sein Leben in Kurzform

Max Schwimmer wurde in Leipzig als Sohn eines Fabrikbuchbinders geboren. Er besuchte dort das Lehrerseminar. Im Anschluss war er mehrere Jahr im Schuldienst im erzgebirgischen Oberseyda und in Marienberg. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Soldat eingezogen. Nach der Rückkehr aus dem Krieg begann er 1919 an der Leipziger Universität mit dem Kunstgeschichts- und Philosophie-Studium. In dieser Zeit liegen die Anfänge seiner künstlerischen Tätigkeit. Außerdem fand er Anschluss an die antibürgerliche Kabarett-Szene, die von Hans Reimann, Erich Weinert, Slang und Ringelnatz dominiert war. Mit Hilfe Johannes R. Bechers gelang es Schwimmer, sich in der linken Kunstszene zu etablieren.

Nach einer Reise durch Frankreich und Italien begann Schwimmer die Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Leipzig. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten sofort aus dem Lehramt entlassen und war zwischen 1941 und 1945 wieder als Soldat eingezogen.

Nach Kriegsende erhält er eine Berufung als Professor und Leiter der Abteilung Graphik an die Staatliche Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe und war dort 1946–1950 tätig. 1951 wird er infolge einer gezielten Kampagne von seiner Tätigkeit entbunden. Am 29. Oktober wird er offiziell an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste als Leiter der Abteilung Grafik berufen, wo er bis zu seinem Tod 1960 blieb.

Am 23. März 1960 fand auf dem Friedhof Leipzig-Lindenau die Urnenbeisetzung statt.

Max Schwimmer zählt als expressiver Realist zu den bedeutenden Malern Sachsens aus dem vergangenen Jahrhundert. Er war seit 1952 Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin.

Quelle: wikipedia



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