Max Schwimmer


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Der Nachlass

Seit November 1995 hat die Stadtbibliothek Leipzig den künstlerischen Nachlass des Malers und Graphikers Max Schwimmer in ihre Obhut genommen. Neben dem umfangreichen Literaturarchiv der Bibliothek, das seit 1987 literarische Vor- und Nachlässe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern der Region sammelt, und den Nachlässen bedeutender Musikerpersönlichkeiten in der Musikbibliothek, ergänzt der Schwimmer-Nachlass diese Sammlungen um Arbeiten aus dem Bereich der bildenden Kunst.

Der Max-Schwimmer-Nachlass umfaßt 72 Gemälde, 30 Gouachen, 1.494 Aquarelle, 1.880 Zeichnungen, 2.335 Buchillustrationen. Zum Bestand gehören zudem 35 Skizzenbücher des Künstlers, die Druckplatten des kompletten Radierwerkes sowie biographische Dokumente, Autographen von der Hand Schwimmers und Briefe von Künstlerfreunden. Nahezu vollständig werden die von Max Schwimmer illustrierten Buchausgaben dokumentiert.

Bereits in den sechziger Jahren waren 1.800 Bände der Schwimmerschen Bibliothek an die Stadtbibliothek Leipzig gelangt. Mit einer Vielzahl von Erstausgaben vor allem auch der Literatur der zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts und den dem Künstler Autoren gewidmeten Exemplaren bedeutet sie eine wichtige Bereicherung.

Als Bestandteil des Max-Schwimmer-Nachlasses gelangten 1.267 Werke von Ilske Schwimmer, der zweiten Frau Max Schwimmers, an die Stadtbibliothek Leipzig. Es ist die umfangreichste Sammlung von Arbeiten der beinahe vergessenen Leipziger Künstlerin in öffentlichem Besitz.

Die Stadt Leipzig hatte den gesamten Nachlass im Jahre 1974 von den Erben Max Schwimmers erworben. Die Leipziger Kunsthistorikerin Dr. Magdalena George betreute ihn über viele Jahre. Ihr sind zahlreiche Ausstellungen mit dem Werk und eine vorzügliche Monographie zum Schaffen Max Schwimmers zu verdanken. Die Stadtbibliothek Leipzig will diese aktive Erbepflege fortsetzen. Zugleich bietet sie im Rahmen einer ständigen Max-Schwimmer-Ausstellung die Möglichkeit, in wechselnden Expositionen das Schaffen des Künstlers wieder verstärkt in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu rücken.

Quelle: Homepage Stadt Leipzig



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